DIE PFARREIEN RAIN UND HILDISRIEDEN AN DER LANDESWALLFAHRT IN   EINSIEDELN
    
Die beiden Pfarreien des Pastoralraumes oberer Sempachersee organisierten die Reise per Velo, zu Fuss oder mit dem Car nach Einsiedeln. Man traf sich in Einsiedeln mit den anderen Teilnehmenden des Kantons Luzern um 09.30 Uhr beim Konventamt in der Klosterkirche.
 
Abt Urban Federer begrüsste die Regierung, die Kantonsräte und -rätinnen sowie die zahlreichen Pilgerinnen und Pilger herzlich in der ein paar Grad wärmeren Klosterkirche. Er meinte: „Der Schneefall der letzten Nacht hatte einen Vorteil, denn so haben vielleicht nicht einmal alle Ankömmlinge die Baustelle auf dem Klosterplatz bemerkt, die beim nächsten Mal im nächsten Jahr fertig sein wird, wenn die heutige Kollekte positiv ausfällt.“
In der Predigt zum Tagesevangelium vom reichen Fischfang (Joh 21, 1-19) sagte Pater Justinus Pagnamenta, dass Vertrauen und ein starker Glaube an das Göttliche, obwohl es unverständlich war, den Freunden und Freundinnen Jesu einen grossen Erfolg beschied. In der heutigen säkularisierten Gesellschaft ist der Glaube sekundär geworden. Viele Leute haben ein falsches Bild von Gott und der Kirche, und wollen nichts damit zu tun haben. „Aufgabe von uns Christen ist, das wahre Bild von Jesus kennen zu lernen und es bekannt zu machen“.

Russisch-ukrainisch-afrikanisch

Tebje Pajom (Dich beten wir an und singen dir), Bogoroditse Devo (Gegrüsst seist du Maria), Bawo Tiko somandlo (Diese Welt ist voller Schwierigkeiten, Hilf uns Gott!), diese Lieder erzeugten eine eindrückliche, warme Stimmung. Mit Klängen aus Russland, der Ukraine und aus Afrika sang der No Name Chor aus Ballwil unter der Leitung von Margrit Leisibach Hausheer die passenden eindrücklich und wohlklingenden Lieder. P. Theo Flury übernahm mit der Orgel z.T. den Charakter und die Tonart und improvisierte die Melodie weiter.
Der anschliessende Apéro im Gemeindesaal mit der Kaffeehausmusik des Orchesters Hochdorf gab Anlass zu vielen Gesprächen und neuen Bekanntschaften über die Pfarreigrenze hinaus.

Mehr Pilgern statt poltern

Nach dem individuellen Mittagessen folgte um 14.00 die eindrückliche Pilgerandacht. In der die Jodlerfamilie Wismer aus Rickenbach mit berührenden Jodelklängen begleitet von Franz Schaffner an der Orgel mitfeierte. Die Liturgiegruppe mit Generalvikar Markus Thürig, Bischofsvikar Hanspeter Wassmer, Synodalrat Markus Müller, Vreni Keller, Seelsorgerin im Pastoralraum o.Baldeggersee, Diakon Erich Hausheer, Pfarreileiter Rain und Hildisrieden und Diakon Stefan Tschudi, Sursee. nahm das Tagesevangelium vom starken Glauben noch einmal auf. Mehr Vertrauen und Demut auf dem Pilgerweg durchs Leben, sich achten und schätzen soll die Devise in Politik wie in der kirchlichen Pastoralarbeit sein. Eindrücklich war das Zeichen, das die Kantonsratspräsidentin Hildegard Meier-Schöpfer, Willisau,setzte, indem sie die, vom damaligen Regierungspräsidenten, Guido Graf erhaltene Luzerner Wappenkerze bewusst an diesem Anlass, an der sich in Einsiedeln befindlichen grossen Luzerner Kerze entzündete. Dies war  ein starkes Zeichen, dass sie es ernst meint mit Zusammenarbeit von Staat und Kirche. So erfüllte sich ihr Vorsatz, dieser Kerze in ihrem Präsidialjahr an einem bestimmten Ort, in einer guten Umgebung zum ersten Mal eine Flamme aufsetzte.
 

MIT JESUS IN EINEM BOOT 

Kinder erlebten am Samstag 4. Mai 2019 nach einer intensiven Vorbereitungszeit mit der Katechetin Regula Soom eine eindrückliche Begegnung mit Jesus, ihre Erstkommunion.

 
Nach dem feierlichen Einzug mit der Musikgesellschaft und der Liturgiegruppe durchs Dorf in die Kirche waren die Kinder mit ihren Eltern, Paten, Angehörigen und sehr vielen Mitfeiernden Teilnehmende eines gehaltvollen Gottesdienstes. Geleitet wurde dieser von Pfarreileiter Erich Hausheer, dem mitarbeitenden Priester Thomas Sidler und Regula Soom. Musikalisch feierten mit: Stefan Joss (Piano), Rheka und Tobias Hess (Querflöte und Posaune),sowie Anja Schürmann (Posaune). Silvana Masala brillierte mit ihrer Stimme bei den Liedstrophen.
 
Der Seesturm (Mk. 4, 35-41) gab dem Gottesdienst die Grundlage. Diese Bibelgeschichte wurde hervorragend gespielt von den Erstkommunikanten. Steuerrad und Kompass (Richtung und Ziel), Anker (Halt und Vertrauen), Tau (verbunden mit dem festen Ufer), Rettungsring (Hilfe in Extremsituationen) waren die Gegenstände, Bilder, die die Kinder erklärten.
 
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WENN EINE RUSSIN UND EINE UKRAINERIN IN HILDISRIEDEN VOLKSTÜMLICHE VCHWEIZERTÄNZE SPIELEN, . . . 
 
. . . dann ist Kilbi im Dorf. Die begnadete Klarinettistin Anastasia Schmidlin, geboren in St. Petersburg, und Elina Akselrud, versierte Pianistin aus Kiew, sie beide entfalteten seit ihren Kinderjahren ihre musikalischen Qualitäten, was zum Bachelor und Master führte. Bei Konzertauftritten in der nahen und weiten Welt konnten sie ihre musikalischen Vortragsfähigkeiten noch ausbauen. Sie sind versiert in verschiedenen Musikrichtungen und verstehen ihre Talente auch in der volkstümlichen Musik der Schweiz wirkungsvoll einzubringen. Elina Axelrud vertritt ab und zu die Hauptorganistin Luzia Vogelsang in Hildisrieden und Rain.
Markus Arnold, Pastoralassistent, brachte die Demut zur Sprache. Er definierte Demut als Mut zum Dienen, den es in Kirche, Pfarrei, Gemeinde und Politik unbedingt braucht. Dies erläuterte er anhand seiner Fabel, wie Tiere eine Kirche bauen und eine Gemeinschaft gründen. Erfolg und Misserfolg begleiteten dieses Projekt genau wie in unserer Kirche von heute.
Anschliessend an den 115. Kilbigottesdienst am 28. April 2019 im Zentrum InPuls waren alle Anwesenden vom Kirchenrat zum Apéro im Foyer eingeladen. Sehr viele Familien, Männer und Frauen genossen dann das Mittagessen im Kilbiareal, um am Nachmittag sich am Angebot der Vereine aktiv zu erfreuen. Trotz des aprilmässigen, wechselnden, kühlen Wetters, waren sehr viele zufriedene Gesichter zu sehen.
Ein grosser Dank gebührt der Götschizunft, die das Kilbiszepter bei Organisation und Durchführung mit Hilfe von Leuten aus anderen Vereinen sozusagen profimässig einsetzten. Vom „Firobebier“ am Freitag bis zur „Verruumete“ am Sonntag darf man auf einem tadellos organisierten friedlichen Dorf-Anlass zurückblicken.

Auch am offiziellen Kirchweihtag am Mittwoch 1. Mai  wurde wurde dann noch in der 115 jährigen Kirche gefeiert.


SCHIFF AHOI 

Einstimmungsnachmittag der Hildisrieder Erstkommunikanten

Am Samstag, 23. März 2018 versammelten sich um 13.30 Uhr die 24 Kinder mit ihren Bezugspersonen im Foyer des Zentrums InPuls voller Erwartung, was auf sie zukommen wird. Die Katechetin Regula Soom begrüsste sie. Im Religionsunterricht haben die Drittklässler drei Bilder zur Bibelgeschichte „Jesus mit seinen Freunden im Seesturm“ gemalt. Diese durfte jedes Kind ihren mitgebrachten Erwachsenen zeigen und erzählen.
Anschliessend begab man sich in die Aula. Im Kreis versammelt, gaben die Kinder Gedanken zum Thema Schiff bekannt. Die weiteren Frauen der Vorbereitungsgruppe, Manuela Bucher, Simone Müller, Nicole Schär, und Corinne Lindegger, erzählten die Geschichte von Jona im Bauch des Wal. Es wurde aufgearbeitet, was es heisst, sich vor einem Auftrag zu verdrücken.
Dann holten die Frauen ein Schiff in die Aula. Jedes Kind brachte eine Foto von sich hervor, die an der Schiffwand angehängt wurde. Diese Geste bedeutete:“Ich will auch im Schiff sein“. Das Lied, „Wie es Schiff isch euses Läbe, unterwägs em Hafe zue. Mir müend kei Angscht ha, euse Schtüürma, dä bisch du“, ermunterte die Kinder, voll Vertrauen das Leben anzugehen.

Der Nachmittag als Schiffsreise

Regula Soom lud die Anwesenden auf die Reise durchs Leben ein. Die Lebensreise wurde im Erlebnis des Nachmittags symbolisiert. Es galt in Gruppen verschiedene Häfen anzufahren: den Hafen des Spielens, der Entspannung, des Zvieri, der Kreativität und am Schluss den Hafen des Feierns. Im Hafen der Kreativität wurde aus Schwemmholz die Dekoration  für die Erstkommunionfeier am 4. Mai hergestellt.

Am Schluss die Feier

Nachdem viele Erlebnisse gesammelt waren, durfte man in der Aula um die wie ein Paradies gestaltete Mitte in den Kreis sitzen, um quasi am Ziel angekommen dankbar das Leben zu feiern.
 
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NEUES JAHR - NEUER PRIESTER - NEUE, GUTE WÜNSCHE DER STERNSINGER 
 
Im Neujahrsgottesdienst der Pfarrei Hildisrieden am 1. Januar 2019 wurden die Sternsinger der Pfadi Bäseris ausgesandt. Pfarreileiter Erich Hausheer-Leisibach segnete die Jugendlichen, die den Haussegen über dem Eingang der Häuser schreiben und auch die Kreiden, die es dazu braucht.
 
Die Pfadfinder feierten im Gottesdienst mit, indem sie die Fürbitten vortrugen. Drei als Weise aus dem Orient eingekleidete Kinder sprachen den Segensspruch, den sie den Bewohnern von Hildisrieden bringen.
 
In diesem Gottesdienst setzte die Pastoralraumleiterin Gudrun Dötsch mit bischöflichem Auftrag den neuen mitarbeitenden Priester Thomas Sidler ein. Im Predigtwort verglich er unser Leben mit einer Stube. Er ermunterte die Mitfeiernden, sich umzusehen und die Atmosphäre der guten Stube zu spüren. Am Ende des Gottesdienstes segnete der Pfarreileiter Erich Hausheer die Kreiden, mit denen die bekannte Abkürzung des Haussegens 20*C+M+B+17  jeweils auf den Haustürbalken geschrieben werden.
 
Zum Auszug wurde gemeinsam das Sternsingerlied „Das isch de Stärn vo Betlehem“ gesungen Die Pfadi lud anschliessend die Gottesdienstteilnehmenden zu einem Punsch auf dem Kirchenplatz ein. 
 
 
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HILDISRIEDER MÄRTLÄBE VON EINIGEN HUNDERT MENSCHEN BELEBT
 
Am Samstag 27. Oktober 2018 erlebte. Das Hildisrieder Märtläbe nach vier Jahren Unterbruch, ein Revival das niemand in diesem Ausmass erträumen konnte. 38 Institutionen, Familien, Einzelpersonen, Gewerbetreibende und Hobbyhandwerkerinnen stellten sich und ihre Produkte und Dienstleistungen den Besuchern vor.

Aus Wasser wurde Wein

Am Stand der Pfarreien Rain und Hildisrieden fragte mich der Pfarreileiter Erich Hausheer „Hättest du gerne ein Glas Wein?“ Auf mein „Jo, wieso ned“ gab er mir ein Ein Eindezikrüglein mit Wasser und bat mich dieses oben durch einen Trichter  in einen Kasten angeschrieben mit „Kananizer“ zu leeren. Sofort floss in das Glas unter dem Ausguss feiner Rotwein. Ich wollte schon hinter dieses Gerät der „Wunder-Bar“ schauen, sagte er: „Psst, glaub doch einfach an Wunder!“

Rundum Zufriedenheit

Die Hauptverantwortliche der Arbeitsgruppe Märtläbe konstatierte am Ende des Tages: „Ich stelle bei allen Ausstellern, Mitarbeitenden, Besuchern, mit denen ich geredet habe grosse Zufriedenheit und Freude über einen gelungenen Dorfanlass fest. Die Nähe zueinander, die im beschränkten Raum eine gute Stimmung bewirkt hat, war wohtuend. Wir sind motiviert, dem Hildisrieder Märt einen regelmässigen Turnus zu geben.
 

FARBIG - VIELFÄLTIG UND DOCH EINS 

 

Impulstag für Frauen und Männer, die sich in der Pfarrei Hildisrieden engagieren.
 
Am Samstag, 25. August versammelten sich um 08.30 Uhr ca. dreissig engagierte Pfarreiangehörige zum Kaffee- und Gipfelitreffen im Pfarreizentrum Hildisrieden. Anschliessend fuhr man nach Hochdorf zur reformierten Kirche Hochdorf.
 
Talar und Beffchen
 
Pfarrer Christoph Thiel stellte den Hildisriederinnen und Hildisriedern seine Kirche, die reformierte Kirche Hochdorf vor. Vor allem betonte er, wie erfreulich es ist, dass die christliche Kirche so farbig und vielfältig ist. „Es ist spannend, wie weit auseinander die evangelisch reformierte und die katholische Kirche sind, aber auch wie sehr nahe beieinander.“ Er ermunterte die Besucher auf, den durch die orange und gelben Teile der Fenster in warmem Licht erscheinenden Raum umher gehend zu erleben. Dazu spielte er auf dem Flügel beruhigende, warme Harmonien.
Dann forderte er die Hildisrieder auf, katholische Elemente im Raum zu suchen und fragte: „Was fehlt denn einem Katholiken in der reformierten Kirche?“
So kamen allmählich die wesentlichen Unterschiede zur Sprache. Für den katholischen Liturgen ist z.B. die Tunika oder das Messgewand das Zeichen für die Legitimierung, seinen Dienst im Auftrag Gottes und der Pfarrei zu erfüllen; für einen reformierten Pfarrer aber ist der Talar und das weisse Beffchen (urspr. Bartschutz) ein rein akademisches Gewand ist. Thiel betonte, dass für einen Reformierten Zeichen schlicht und nur Zeichen sind, für einen Katholiken aber die vielen Zeichen mit Sinn oder einer Wunschvorstellung verbunden sind. Frühere Tendenzen Richtung Aberglauben, sind halt oft noch spürbar. „In manchem beneide ich euch Katholiken ein bisschen“, sagte der reformierte Pfarrer.
Anschliessend durften die Hildisrieder ein feines Mittagessen im Restaurant Sonnmatt einnehmen.
 
Farbige Glasteile, vielfältige Gestaltmöglichkeit, Verschmelzung zur Einswerdung
 
Zu Fuss oder fahrend verschob man sich anschliessend nach Gibelflüh ins „Atelier Glas&Klar“. Unter Anleitung von Vroni Fleischli konnten alle gemäss dem Motto des Tages ein farbiges Glaskreuz herstellen, das dann im Ofen gebrannt wurde, um den Fusing-Vorgang(das Zusammenschmelzen) auszulösen.

Salz in der Suppe

Wieder in Hildisrieden angekommen, gab Pfarreileiter Erich Hausheer einen Schlussimpuls: „Ihr seid das Salz in der Suppe“. Darauf durften alle ein Glas persönliches Kräutersalz mischen, als Erinnerung, dass die Anwesenden durch Wort und Tat etwas in der persönlichen Umgebung bewirken können.
Erich Hausheer dankte am Schluss des besinnlichen Tages den Organisatorinnen des Tages zusammen mit Irene Meyer, Seelsorge-Mitarbeitern und Sibille Krieger, Pfarreisekretärin.
 

"WAHRE KÖNIGE TRAGEN IHREN REICHTUM IM HERZEN

Der Kirchenrat Hildisrieden bedankte sich bei den Mitarbeitenden.

Am Freitag 17. August 2018 waren alle freiwilligen Helferinnen und Helfer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (über 70 Personen) eingeladen, miteinander den Abend des Dankes in der Freizeitschüür im Bogehüsli zu feiern. Viele folgten der Einladung.

Engagement ist mehr als Gold wert.

Die Präsidentin des Kirchenrates, Brigitte Müller-Sager, sagte im Begrüssungswort: “Ihr alle seid wahre Königinnen und Könige, die ihren Reichtum, die Ideen, Fähigkeiten, viel Herzblut und ihre wertvolle Zeit der Pfarrei und Kirchgemeinde zur Verfügung stellen. Das ist mehr als Gold wert und bringt das Pfarreileben zum Strahlen. Das Schöne ist auch, dass dieser Reichtum wieder zu euch zurückkommt und Zufriedenheit und weitere Motivation bringt.“
Beim Apéro draussen vor dem Eingang zur „Schüür“, stellte Brigitte Müller die neuen Mitarbeitenden vor und verdankte auch die Dienste derer, die ihr Amt zur Verfügung stellten. „Gott sei Dank, durften wir wiederum alle Stellen besetzen, die ehrenamtlichen und die verpflichteten. Das freut den Kirchenrat sehr“.

Eigenleistung für die Verpflegung

Schon bald wurde instruiert wie man Spiesse zusammenstellt und in die Kerben der langen, schmalen Kohle-Grille legt und dann selber entscheiden darf, wie braun das ausgewählte Grillgut werden soll. Verschiedene Salate präsentierten sich zur Auswahl. Genügend Getränke aller Art wurden angeboten.
 
Ein bald traditioneller Hit war wiederum das mit Liebe zum Detail hergerichtete Dessertbuffet von Trudi Helfenstein. Es war eine Augen- und Gaumenweide.
 
Die grosse Dankbarkeit der Eingeladenen ging verbal an den Kirchenrat zurück. auch das persönliche Portemonnaie schloss sich dem Dank an, es hatte nämlich während des ganzen Abends frei.
 

SCHUBERT ZU ACHT 

Am Abend des Patroziniumsfestes am 15. August fand in der Pfarrkirche eine hochstehende Feierstunde im Rahmen der Reihe „Hildisrieder Konzerte“ statt. Die Darbietung des Oktetts in F-Dur von Franz Schubert für Klarinette, Horn, Fagott und Streicher war ein Genuss vom Feinsten. Lukas Vogelsang, der Bruder der Hildisrieder Kirchenmusikerin, und die ausgezeichneten Musizierenden und grösstenteils an der Musikschule Biel tätigen Instrumentalpädagogen vermochten eine wunderbare „Schubertstimmung“ in die Kirche zu zaubern.

Das begeisterte und begeisternde Oktett

Im Jahr 2017 stellten die Violinistin Brigitte Fatton und der Klarinettist Lukas Vogelsang, ein Oktett zusammen. Mit dabei sind auch Jolanda Stankiewitz Zürcher, Horn, Zoe Matthews, Fagott, Muriel Affolter, Violine, Claudia Marino, Bratsche, Matthias Walpen, Violoncello und Simone Schranz, Kontrabass. Die Formation hat sich Werken für grosse Kammermusikbesetzung verschrieben. Die sehr dynamisch mit Mimik, Körpersprache, internen Blickwechseln aber vor allem musikalisch spielenden acht Musikbegeisterten, hielten Zwiesprache miteinander, schäkerten, scherzten. Obwohl höchste Konzentration während des gut einstündigen Konzerts spürbar war, kam die Darbietung angenehm locker daher.

Franz Schuberts längstes Kammermusikwerk

Das Oktett in F-Dur, D803 für eine gemischte Besetzung aus Bläsern und Streichern zählt zu den populärsten Kammermusikwerken. Der Komponist verstand es, die sechs Sätze mit je eigener Aussagekraft zu einem Werk in einem Guss erscheinen zu lassen. als ein Klangteppich mit kunstvoll verwobenen Farben. Die Musizierenden verstanden es, einen Riesen-Bogen zu spannen vom Anfang bis zum Schluss. Gegen Ende spürten die Zuhörenden noch eine Steigerung der Spannung, die sich dann in einer wohltuenden Festlichkeit auflöste. Mit diesem F-Dur-Oktett bahnte Schubert sich den Weg zur grossen Sinfonie, wie er selber im Jahr 1824 dazu schrieb. Das Werk war also eine Art sinfonische Studie.
Interessant war vor allem im vierten Satz beim Andante zum Thema mit sieben Variationen, als die solistischen Fähigkeiten der Interpreten zum Ausdruck kamen.
Das Thema hatte Schubert aus seiner früheren Oper „Die Freunde von Salamanca“ entnommen. Die einzelnen Instrumentalisten spielten je ihre Variation, ihre Aussage. Die anderen diskutierten mit, fragten, nahmen Stellung; wie wohltuende Gespräche kam es dem Zuhörenden vor.

 

Dieses Hildisrieder Konzert hätte wahrlich eine grössere Zuhörerschar verdient. Mit dem stehenden Applaus am Schluss bezeugten die Anwesenden, dass sie das Konzert genossen. Sie bedankten sich damit bei den Ausführenden und beim Organistionsteam. damit drückten sie aus “Bitte bald wieder so etwas!“
 
  

 
 

BETTAGSFEIER MIT DEN BERGHOFGEMEINDEN RAIN, RÖMERSWIL UND HILDISRIEDEN
 
Vor 6 Jahren traf man sich zum letzten Mal im „Dreiländereck“ in Gundolinge, wo die Grenzen der drei Gemeinden zusammenkommen. Fünfmal in Folge musste die Feier wegen schlechten Wetters in eine Kirche verlegt werden.  In diesem Jahr, am 16. September 2018 um 10.00 Uhr fanden sich sehr viele Bewohnerinnen und Bewohner der ehemaligen Grossgemeinde Berghof zur 32. ökumenischen Feier in Gundolinge ein.

Begegnungen auf Augenhöhe

Das Thema wurde seit einiger Zeit mit dem eindrücklichen Plakat von Claudius Bisig, Grafikcontainer, Luzern „Vogel und Giraffe“ an der  Öffentlichkeit bekannt gemacht. Menschen begegnen sich ungeachtet von Herkunft, Generation, Geschlecht und Leistungsausweis. Sie gehen aufeinander zu, sind neugierig, nicht voreingenommen. Solche Offenheit macht Begegnung zur Bereicherung. Ist das ein Wunschdenken?
 Lilli Hochuli, reformierte Pfarrerin in Hochdorf, Benjamin Meier, Pastoralassistent in Römerswil und Erich Hausheer, Pfarreileiter von Rain und Hildisrieden standen dem Beten und Nachdenken vor. Erich Hausheer meinte: „Wenn sich Augen auf gleicher Höhe treffen sind auch die Ohren auf einer Ebene. Gleiche Augenhöhe bedeutet ungeteilte Aufmerksamkeit. „Das braucht es auch im ökumenischen Miteinander zur Förderung der Einheit der christlichen Kirchen“ äusserte sich Lilli Hochuli, die Pfarrerin der reformierten Kirche Hochdorf. „Augenhöhe braucht Rückgrat z.B. bei herausfordernden Fragen“(Benjamin Meier). In einem Nebensatz sagte Erich Hausheer: Wenn du ein Brett vor dem Kopf hast, mach wenigstens ein Fenster hinein!“ Augenhöhe mit sich selbst und vor allem mit Gott ist wichtig.
 
 

Musikalisch Mitfeiernde

Das „Blasorchester Feldmusik Rain“ adhoc dirigiert von Juliana Lang sorgte für eine würdige Gottesdienst-Stimmung auf der Gedenkstätte von Petermann von Gundoldingen, dem Bannerherr von Luzern, der an der Schlacht bei Sempach verwundet wurde und kurz darauf starb. Der Kirchenchor Römerswil, geleitet von Andreas Wüest, trug das zu diesem Tag passende, vom Dirigenten geschriebene Lied vor: „Auf gleicher Augenhöhe woll`n wir uns begegnen und die Menschen mit gleichem Blickwinkel sehen“. Beim Schweizerpsalm feierten alle musikalisch mit, einige zwar ein bisschen schneller als das Blasorchester. Lockte sie vielleicht schon der bereitstehende, offerierte  „Moscht und Chäs und Brot“?
In lockerer guter Stimmung begegnete man sich auf Augenhöhe interkommunal zwischenmenschlich und begab sich früher oder später innerlich bereichert auf den Heimweg. 
 

ERNTEDANK 2018 

Die Pfarrei Hildisrieden dankte am Sonntag 09.September im Schulhof für die reiche Ernte dieses Jahres. Die Dekoration und der von der Trachtengruppe Hildisrieden liebevoll arrangierte Erntewagen unterstützten optisch den feierlichen Moment. Musikalisch feierten die Nachwuchsjodler Emmenbrücke, geleitet von Trudi Ineichen-Lipp mit. Das engagierte Singen und Jodeln der Jugendlichen mit den unter Anleitung ihrer Leiterin gebildeten Stimmen erfreute die Anwesenden sehr. Kevin Amstutz begleitete kompetent die stimmigen Lieder : „D`Jahreszyte“, Chinderouge“, „Dankbar“ am Akkordeon. Der Text von „Sunnestrahle“ traf den Sinn dieses Anlasses: „Dunkel wärs uf üser` Ärde, chalt und läär rings uf der Wält. Ohni Liecht, da gits keis Wärde, wenn die liebi Sunne fählt“.  Die Hildisrieder Kirchenmusikerin Luzia Vogelsang begleitete zwei Gemeinde-Lieder und spielte sehr passende Zwischenstücke.
Erich Hausheer, der Leiter der Pfarrei stand der Feier vor. Er betonte, dass es nicht nur Früchte der Natur zu ernten gibt, sondern jeder Mensch, setzt seine Talente so ein, dass sie Erfolge, Zufriedenheit und Genugtuung bewirken können. „Was ist meine persönliche Ernte im Zusammenspiel des Lebens?“ Diese Frage liess er die Anwesenden für sich selbst stellen.
Anschliessend an die Feier schenkte die Trachtengruppe für alle Süssmost aus, der von der Firma Schürch Getränke AG, Rothenburg gespendet wurde, und als Stärkung für den Heimweg durften alle einen Apfel aus dem bereitstehenden Korb nehmen.
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SCHUBERT ZU ACHT 

Am Abend des Patroziniumsfestes am 15. August fand in der Pfarrkirche eine hochstehende Feierstunde im Rahmen der Reihe „Hildisrieder Konzerte“ statt. Die Darbietung des Oktetts in F-Dur von Franz Schubert für Klarinette, Horn, Fagott und Streicher war ein Genuss vom Feinsten. Lukas Vogelsang, der Bruder der Hildisrieder Kirchenmusikerin, und die ausgezeichneten Musizierenden und grösstenteils an der Musikschule Biel tätigen Instrumentalpädagogen vermochten eine wunderbare „Schubertstimmung“ in die Kirche zu zaubern.

Das begeisterte und begeisternde Oktett

Im Jahr 2017 stellten die Violinistin Brigitte Fatton und der Klarinettist Lukas Vogelsang, ein Oktett zusammen. Mit dabei sind auch Jolanda Stankiewitz Zürcher, Horn, Zoe Matthews, Fagott, Muriel Affolter, Violine, Claudia Marino, Bratsche, Matthias Walpen, Violoncello und Simone Schranz, Kontrabass. Die Formation hat sich Werken für grosse Kammermusikbesetzung verschrieben. Die sehr dynamisch mit Mimik, Körpersprache, internen Blickwechseln aber vor allem musikalisch spielenden acht Musikbegeisterten, hielten Zwiesprache miteinander, schäkerten, scherzten. Obwohl höchste Konzentration während des gut einstündigen Konzerts spürbar war, kam die Darbietung angenehm locker daher.

Franz Schuberts längstes Kammermusikwerk

Das Oktett in F-Dur, D803 für eine gemischte Besetzung aus Bläsern und Streichern zählt zu den populärsten Kammermusikwerken. Der Komponist verstand es, die sechs Sätze mit je eigener Aussagekraft zu einem Werk in einem Guss erscheinen zu lassen. als ein Klangteppich mit kunstvoll verwobenen Farben. Die Musizierenden verstanden es, einen Riesen-Bogen zu spannen vom Anfang bis zum Schluss. Gegen Ende spürten die Zuhörenden noch eine Steigerung der Spannung, die sich dann in einer wohltuenden Festlichkeit auflöste. Mit diesem F-Dur-Oktett bahnte Schubert sich den Weg zur grossen Sinfonie, wie er selber im Jahr 1824 dazu schrieb. Das Werk war also eine Art sinfonische Studie.
Interessant war vor allem im vierten Satz beim Andante zum Thema mit sieben Variationen, als die solistischen Fähigkeiten der Interpreten zum Ausdruck kamen.
Das Thema hatte Schubert aus seiner früheren Oper „Die Freunde von Salamanca“ entnommen. Die einzelnen Instrumentalisten spielten je ihre Variation, ihre Aussage. Die anderen diskutierten mit, fragten, nahmen Stellung; wie wohltuende Gespräche kam es dem Zuhörenden vor.

 

Dieses Hildisrieder Konzert hätte wahrlich eine grössere Zuhörerschar verdient. Mit dem stehenden Applaus am Schluss bezeugten die Anwesenden, dass sie das Konzert genossen. Sie bedankten sich damit bei den Ausführenden und beim Organistionsteam. damit drückten sie aus “Bitte bald wieder so etwas!“
 

DÄMONEN GIBT`S AUCH HEUTE NOCH

Pfarreigottesdienst bei der Kapelle St Margaretha Ohmelinge

Am 20. Juli ist der Gedenktag der Heiligen Margaretha, der in bäuerlichen Gegenden gefeiert wird, in Hildisrieden am Sonntag vor oder nach dem 20. Juli. Die Heilige Margaretha von Antiochia ist eine der 14 Nothelfer. Gemäss einer Legende soll Margaretha einen Dämon mit dem Kreuzzeichen unschädlich gemacht haben. „Dämonen gibt es heute noch“ meinte Pfarreileiter Erich Hausheer in seinem Predigtwort. Nur haben sei eine andere Erscheinungsweise, z.B. eine Sucht, Geld, Rache, Hass . . . in der heutigen Welt voll von vielen Versuchungen heisst es für uns, ein Verhalten anzueignen, das ein würdiges Zusammenleben fördert“.

Die Danwald-Jodler

Als Novum sang das kürzlich entstandene Ohmelinger Danwald-Jodlerquartett vier Lieder. Erika und Jakob Estermann-Disler, Andreas Estermann-Hummel und Erika Estermann-Föhn. Das Lied: „Gange ich dur`s Dörfli us, freut mi immer wieder neu, das d`Lüüt vor mängem Huus, gäng es Lache für mi hei“ von Kurt Mumenthaler war eigentlich das gesungene Evangelium nach Markus 6.7  „Als Jesu die Zwölf aussandte, gab er ihnen die Vollmacht, die Dämonen auszutreiben und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen. Er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, solange man euch mag. Wenn man euch aber an einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann nehmt das zur Kenntnis und verlasst das Haus in Freundlichkeit“. Wenn man gute Stimmung ausstrahlt, kommt meist auch gute Stimmung zurück. Eigentlich den gleichen Inhalt hatte das Lied von Ueli Zahnd „Wärmi, Troscht und Liebi schänke“ (und damit auch beschenkt werden). Ob man jodeln können müsse, fragte Der Pfarreileiter Erich Hausheer, wenn man jemanden aus Ohmelinge heiraten möchte? Die Danwaldjodler hatten auch ihren zweiten Auftritt vor einheimischem oder zum grossen Teil bekannten Publikum bravourös mit transparentem Chorklang und klarer Aussprache zur Freude Gottes und der Anwesenden gut bestanden.
Der anschliessende Apéro, wiederum gespendet von Josef Zwinggi (ehemals Mosterei Amstutz, Traselinge) wurde sehr geschätzt. 
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DIE MINISTRANT/INN/EN VON RAIN UND HILDISRIEDEN GEMEINSAM IN RUST

Zum ersten Mal reisten 46 Ministrantinnen und Ministranten aus den beiden im Pastoralraum oberer Sempachersee zusammenarbeitenden Pfarreien mit den Sakristaninnen und dem Sakristan zum Europapark in Rust. Auf der Carfahrt  stellte Pfarreileiter Erich Hausheer, gemäss den Wünschen der Kinder aus dem Angebot der Vergnügungs-Attraktionen, Gruppen zusammen, die von Erwachsenen oder erfahrenen Rustianern geführt wurden. Um 16.00 Uhr waren alle wieder munter und zufrieden beim Ausgang zur Abfahrt bereit. Auf der Heimfahrt erfüllte der „Car-Kellner“ , in der Person des Pfarreileiters,  mit Charme fast alle Wünsche nach Tranksame. 
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"HIMMELFAHRT: MENSCH BLEIB AUF DEM BODEN"

Festgottesdienst in Hildisrieden am 10. Mai 2018 anlässlich des 498. Sempacher Auffahrtsumrittes. Guido Gassmann hielt die anregende Festpredigt.
Für die Gärten und Fluren ein Segen - Für die Umritt-Teilnehmenden ein Opfer

Um 05.00 Uhr wurde in Sempach durch die berittene Auffahrtsmusik zur Tagwache geblasen. Um 06.00 Uhr war Abritt. Nach dem Zwischenhalt in Kirchbühl pilgerte man weiter mit dem dauernassen Segen von oben, um dann um 08.45 Uhr auf dem Kirchenplatz in Hildisrieden vom Hauptzelebranten José A. Meyer, mitarbeitender Priester von Sempach und Erich Hausheer, Pfarreileiter Hildisrieden mit den Ministranten empfangen zu werden. Ziemlich durchnässt zog man in die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ein. Der Kirchenchor Hildisrieden unter der Leitung von Luzia Vogelsang spendete musikalische Wärme.
Himmelfahrt – oder am Boden bleiben?
„An Himmelfahrt ist natürlich der Himmel das Thema, ist ja klar, meinen wir“ sagte der Dagmerseller Dr. Guido Gassmann in seinem Predigtwort. Guido Gassmann ist Spitalseelsorger in Sursee und Wolhusen. „Doch die Bibeltexte am Festtag sagen uns, dass wir nicht in den Himmel blicken sollen, sondern auf die Erde. Spiritualität ist nicht einfach ein Blick in den Himmel. Spiritualität ist auf dem Boden der Realität. Und auch die Bräuche von Auffahrt zelebrieren die Erde und bitten um den Schutz über das Wertvolle, das auf den Feldern wächst und dem Walten des Himmels ausgesetzt ist. Die zwei Säulen in dieser neugotischen Kirche ziehen zwar unsern Blick nach oben, wo das Kreuz platziert ist. Dieses Kreuz erinnert uns aber an das eigene Kreuz jedes einzelnen von uns hier auf Erden. Dieses zu tragen, müssen wir einander helfen, das ist unsere Aufgabe.“
 
Zum Pferdesegen und Abritt um 12.00 Uhr liess der Regen nach, was ein gutes Gefühl für den Ritt und die Wanderung nach Sempach auslöste.

 

ZUSAMMENSEIN,GEMEINSAM FEIERN AN DER KILBI 

Die zweite Kilbi im Kanton, nach Gormund, wird in Hildisrieden am letzten Wochenende im April gebührend gefeiert; jedoch nicht mehr in so grossem Stil wie früher, dafür umso intensiver.

Feierabendbier mit FassBrass

Am Freitag, 27. April 2018 waren vier Luzerner Musikanten mit Blech in den Händen am Werk. Sie scheuen jeden vermeidbaren Aufwand und lassen darum jeweils die Notenständer zu Hause. Benno Peter, Emmenbrücke, Thomas Hauri, Reitnau, Norbert Kappeler, Reiden, Geri Amrein, Ermensee, die seit 16 Jahren zusammen begeistert und begeisternd Blasmusik machen, gelang es, outdoor unter dem InPuls- Vordach, eine gemütliche Feierabend- und Wochenendstimmung zu gestalten. Vielleicht half der Wettergott auch noch mit. Eine grosse Zahl Hildisrieder Bewohner und Brassmusikfans erlebten einen sehr anregenden und zufriedenen Abend.

Feier der lebendigen Kirche

Kilbi ist Kirchweihtag. Am Sonntag, 29. April feierte die Pfarrei den Tag der Kirche, den Geburtstag des Gebäudes, das vor 114 Jahren eingeweiht wurde. Im Zentrum stand vor allem die Freude der Gemeinschaft der Menschen, die zusammen Kirche Hildisrieden sind.
Der Pfarreileiter, Erich Hausheer, leitete die Wortgottesfeier mitten im Festgelände, in der prallgefüllten Aula InPuls. Der Gottesdienstvorsteher meinte in seinem Predigtwort: „Freuen wir uns, loben wir den Urheber unserer Gemeinschaft und danken wir ihm, dass wir es so gut haben.“
Der Jugendchor unter der Leitung von Luzia Vogelsang feierte musikalisch mit u.a. mit sinnigen Liedern wie „Bitte hör nicht auf zu träumen“ und „Sowieso“ von Xavier Naidoo.
Anschliessend offerierte die Kirchgemeinde zur Feier des Tages einen Apéro, der von der Götschizunft ausgeschenkt wurde.
Beim Mittagessen feierten und pflegten sehr viele Leute, von jung bis alt, die im Gottesdienst besagte Gemeinschaft, und unterhielten sich beim Spielangebot an den Ständen der Vereine.
Ein grosses Lob muss der Götschizunft mit dem Präsidenten, Oliver Rüttimann, ausgesprochen werden für die tadellose, umfangreiche Organisation. Der Verein kann nicht nur sehr gut Fasnacht machen, sondern setzt sich jahrein, jahraus immer für Kultur und Brauchtum in der Gemeinde ein.

Der offizielle Kirchweih-Tag

Am 1. Mai ist in Hildisrieden seit 114 Jahren kein Schulunterricht und es wird nicht gearbeitet. Der Gedenktag der Einweihung der Kirche wurde und wird bis heute heilig gehalten. Die Feier in der Kirche fand am Dienstag um 09.00 Uhr statt. 
 

 
DIE WURZELN, DIE UNS TRAGEN - DER STAMM, DER UNS STÄRKT- DIE
KRONE , DIE UNS BESCHÜTZT

 Erstkommunion in Hildisrieden

„Jesus unser Lebensbaum“ war das Thema des Weissen Sonntags. Die Katechetin Ruth Estermann-Aeschbach und Bruder Bruno Fäh vom Kloster Wesemlin, Luzern, leiteten die Feier mit den elf Erstkommunikanten: Albisser Jessica, Galliker Manuel, Hofmann Sandro, Johler Alessia, Kiser Fiona, Lindegger Carina, Reiter Lea, Schär Noah, Schiltknecht Sarah, Suter Leonie, Zurfluh Livio.
 
„Kraft, Schutz, Stärke, Mut, Liebe, Hoffnung, das sind alles Gefühle und Fähigkeiten, die mit dem Bild eines Baumes, mit Jesus in Verbindung gebracht werden und die wir brauchen“. So schloss Carina die Baumgedanken am Anfang des Gottesdienstes ab. Ruth Estermann äusserte ihre persönlichen Gedanken: „So wie die Bäume, die die Kinder in die Töpfe pflanzten wachsen, so soll auch der Glaube an das Göttliche wachsen, vom kleinen Sämchen bis zum stattlichen Lebensbaum, ein ganzes Leben lang“.  
Elina Akselrud feierte musikalisch auf der Orgel mit und begleitete die Lieder, welche die Kinder mit Begeisterung sangen, so dass sie zwischendurch tempomässig fast nicht zu bremsen waren. Gut vorbereitet feierten die Kinder die ganz besondere Begegnung mit Jesus in der Gestalt des Brotes und des Weines (Traubensaft).
 
Die Pfarrei wünscht den Kindern weiterhin gute bereichernde Begegnungen mit ihrem Freund Jesus.