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Zum Geleit

 

Zum Geleit

Eidgenössischer Dank- Buss- und Bettag

Die Kirche hat ihre Gläubigen immer zu Dankgottesdiensten, zum Gebet und auch zu Busszeiten aufgerufen. Später war es die staatliche Obrigkeit, welche dem Volk Bet- und Busstage vor allem in Krisenzeiten verordnete. Im 16. Jh. führten bei uns vor allem die reformierten Kantone diese Tradition ein, die katholischen Kantone zogen im 17. Jh. nach. Selbstverständlich wurden diese damals noch nicht am selben Sonntag abgehalten. Erst 1797, als die Angst vor der französischen Revolution den Obrigkeiten des Ancien Regime in den Knochen sass, wurde in der Schweiz am gleichen Sonntag der Bettag gefeiert. 1832 wurde er auf den dritten Septembersonntag gelegt und ab 1848 erfreute er sich grosser Beliebtheit. Man dankte für den neuen Bundesstaat und die Tatsache, dass der Sonderbundskrieg von 1847 glimpflich ausgegangen war.

Zum Bettag gehörten auch die „Bettagsmandate“ der Regierungen. Bekanntester Verfasser ist sicher nach wie vor Gottfried Keller, der zwar von Religion nicht allzu viel hielt, aber trotzdem immer wieder über seinen Schatten sprang.

Spannendes lesen wir im Bettagsmandat von 1862. Darin lobt er die Zürcher, dass sie erstens ein Gesetz geschaffen hätten, dass der Diskriminierung der Juden ein Ende bereitete und zweitens, dass sich keine Stimmen dagegen erhoben hätten. Damit dürften sie „am kommenden Bettage getrost vor den Gott der Liebe und Versöhnung treten“. Nicht der Verfolgung und Verachtung, sondern der Liebe gehöre die Zukunft. Und so werde sich „die Starrheit dieses Volkes in Sitten und Anschauungen“ lösen. Das ist erstaunlich. Offensichtlich hatte auch Keller keine grossen Sympathien für die Juden. Das war aber für ihn kein Grund, ihnen grundlegende Rechte zu verwehren. Er hoffte aber, dass Toleranz und Respekt für die Zukunft des Verhältnisses von Juden und Christen die bessere Grundlage seien. Das hat sich in der Folge bestätigt.

Im Kanton Luzern beteiligen sich 150 Jahre später auch Muslime am Bettag. Auch das hat mehr Zukunft für das friedliche Miteinander der Religionen als das Nähren von Vorurteilen. All jenen, die von Religion wenig bis gar nichtshalten, sei der Schluss von Kellers Bettagsmandat gewidmet:

„Möge aber auch der nicht kirchlich gesinnte Bürger im Gebrauche seiner Gewissensfreiheit nicht in unruhiger Zerstreuung diesen Tag durchleben, sondern mit stiller Sammlung dem Vaterlande seine Achtung beweisen."

Markus Arnold

 

 

Neue Gottesdienstzeiten ab dem 1. September

in geraden Kalenderwochen

Samstag 17.30 Uhr in Hildisrieden

Sonntag 10.00 Uhr in Rain

in ungeraden Kalenderwochen

Samstag 17.30 Uhr in Rain

Sonntag 10.00 Uhr in Hildisrieden

Für die Feiertage werden spezielle Regeln gelten.

 

 

Erntedankfest 2019

Sonntag, 8. September, 10.00 Uhr, Arena Schulhaus

 

Wir freuen uns auf den reichhaltigen Erntedankwagen und auf die Tänze der Trachtengruppe Hildisrieden mit Michi und Marco

 

Wenn die Kirchenglocke um 08.00 Uhr läutet, findet die Feier bei schönem Wetter auf dem

Schulhausplatz statt, ansonsten in der Pfarrkirche.

 

Anschliessend sind alle eingeladen zum Most-Apéro

 

 

Ökumenische Bettags-Feier

Sonntag, 15. September 2019, 10.00 Uhr, Gundolinge

 

Die traditionelle ökumenische Bettagsfeier der Berghofgemeinden Hildisrieden, Rain und Römerswil ruft uns zusammen zu gemeinsamen Beten und Danken.

 

Im Zweifelsfall gibt Telefon 1600 am Samstag, 16.00 Uhr Auskunft

Bei schönem Wetter läuten um 08.00 Uhr die Glocken der Kirchen

Die Feier bekommt ein kulinarisch-fröhliches Gespräch, wenn wir noch bei Most, Brot und Käse zusammensitzen.

 

Mitwirkung:

Predigt: Marie-Louise Blum. ref. Pfarrerin, Hochdorf

Kirchenchor Rain

Musikgesellschaft Hildisrieden

 

 

 

Niklaus von Flüe, Antonius-Kapelle

Mittwoch, 25. September 2019, 19.30 Uhr

Eucharistiefeier mit Thomas Sidler

 

 

Fastenopfer-Kollekte

 

Grosse Geste der Solidarität!

Unter dem Leitspruch der Fastenopferkampagne 2019 haben wir folgende Projekt unterstützt:

Kolumbien: Stärkung des Friedensprozesses durch Stärkung der Gleichberechtigung

 

Die Verantwortlichen von FASTENOPFER schreiben uns:

Von Ihrem Pfarreigebiet konnten wir vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2019 Spenden verbuchen von Fr. Fr. 13'167.55.

Zum Vergleich das Ergebnis des Vorjahres: Fr. 14'496.65.

Ihnen allen ein grosses Dankeschön!

                                                                                        

                                                                                                                                                                                                                                                                              

Danke für die Kollekte

Verkauf Osterkerzen        Fr. 466.00
Casa Farfalla   Fr. 373.90
Abschiedsfeier Bruno Noti-Rey, Theodora Stiftung Fr. 226.30
Papstopfer/ Peterspfennig   Fr. 88.00
Stiftung Cerebral    Fr. 158.95
Abschiedsgottesdienst für Beat Luterbach, Stiftung Theodora  Fr. 1578.55
Pfadi Bäseris   Fr. 401.40
Antoniusgeld Juni   Fr. 160.00
Opferlichter Juni                               Fr. 355.10
Stiftung SSBL Rathausen  Fr. 169.45
Kapelle St. Margrethen, Ohmelingen   Fr. 213.55
Pflegekinder Aktion Zentralschweiz     Fr. 159.85
Schweizer Berghilfe    Fr. 151.25
Abschiedsfeier Frieda Rüttimann-Erni, Schweizer Berghilfe                          Fr. 1610.45
Elbe Luzern Fr. 392.70
Abschiedsfeier Marie Amrein, Caritas Luzern    Fr. 300.70
Pro Infirmis  Fr. 79.05