Zum Geleit

Der 1. Januar

Der 1. Januar wäre eigentlich einer der wichtigsten Feiertage im Kirchenjahr. Ich schreibe „wäre“, weil dieser Tag nicht im Bewusstsein vieler Christinnen und Christen ist. Der 1. Januar ist das „Hochfest der Gottesmutter Maria“, es ist das älteste Marienfest der Kirche und geht in die frühe Kirche zurück. Es ist also älter als Maria Himmelfahrt, der unsere Kirche von Hildisrieden geweiht ist.

Das Fest geht auf einen Konflikt zurück, der ausgebrochen war, nachdem die Christen nicht mehr verfolgt wurden. Leider gilt diese Erfahrung auch für die Kirche: Sobald die äussere Bedrohung nicht mehr da ist, kann man sich internen Streitereien widmen. Nachdem am Konzil von Nizäa (325 n. Chr.) festgehalten wurde, dass Jesus Christus Gott und Mensch sei, stellten findige Theologen sofort die Frage, ob denn nun Maria nur den Menschen Jesus von Nazareth geboren habe oder auch den Gottesohn. Man entschied, dass man zwischen Gott und Mensch nicht einen Gegensatz aufstellen dürfe, denn in Jesus seien eben beide zusammengekommen. Darum wurde auch in dieser Zeit begonnen, die Geburt Jesu zu feiern. Nicht im Sinne eines Kindergeburtstages, es ging darum, dass der ferne Gott in Jesus Christus zu den Menschen gekommen ist. Er offenbarte sich als menschenfreundlicher Gott, der den Menschen nahe sein will. Daraus zog man auch die Folgen für die Mutter des Erlösers: Maria stehe der ehrenvolle Beiname „Gottesgebärerin“, im Volksmund „Muttergottes“ zu.

Mit diesem Fest sind wir an der Wurzel der Marienverehrung in unserer Kirche: Es darf keine isolierte Marienverehrung ohne Bezug zu Jesus Christus geben. Es ist darum, wie bereits angetönt, das grundsätzliche und älteste Marienfest der Kirche, das leider in Vergessenheit geraten ist. Aber eben: An diesem Tag erholen sich viele von den Strapazen der Silvesternacht. Ich vermute, dass Maria das verkraften kann. Sie hat damit Erfahrung. Nach der Geburt des Gottessohnes hielt sich der Andrang der Gläubigen auch in engen Grenzen ...

Papst Paul VI. hat 1967 übrigens den 1. Januar zusätzlich zum Weltfriedenstag erklärt. Schliesslich sangen die Engel über dem Stall „Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade!“ Auch der Weltfriedenstag wird gerne verschlafen. Vielleicht war diese Wahl nicht ganz so klug. Mit dem 2. Januar wäre dem Weltfrieden eventuell mehr geholfen gewesen. Das wäre ein Grund, früh aufzustehen!

Markus Arnold

 

Danke für die Mitarbeit

Im vergangenen Jahr wurde in verschiedenen Bereichen unseres Pfarreilebens sehr wertvolle Arbeit geleistet. Wir danken allen, die sich für das Glaubensleben in unserer Pfarrei mit viel Arbeit, Energie und Gestaltungskraft engagiert haben. Dieser Dank gilt auch allen, die im Verlauf des vergangenen Jahres ihre Mitarbeit in einer Gruppe beendet haben.

Und dankbar freuen wir uns, dass wieder neue Mitarbeitende unserer Pfarreiarbeit mitgestalten werden.

Gruppe Chenderfiir

Nicole Schär-Wicki (abgeschlossen)

Corinne Lindegger-Studer (abgeschlossen)

Carmen Christen-Räber (neu)

Barbara Bachmann-Wiederkehr (neu)

 

Gruppe Familiengottesdienst

Ruth Estermann-Aeschbach (abgeschlossen)

 

Gruppe Frauengottesdienst

Ruth Erni-Luternauer (nach über 25 Jahren abgeschlossen)

 

Katechese

Ruth Estermann-Aeschbach (abgeschlossen)

Severin Schnurrenberger (abgeschlossen)

Marek Stejskal (neu)

 

Lektoren

Ruth Estermann-Aeschbach (abgeschlossen)

Ruth Estermann-Moos (nach über 30 Jahren abgeschlossen)

 

Reinigung

Karin Scherrer (abgeschlossen)

Sabrina Karlen-Rech (neu)

 

Kirchenrat

Fritz Amrein-Lüthy (neu)

 

Archivierung

Silvia Wolf-Helfenstein (neu)

 

Frauengottesdienst

Mittwoch, 15. Januar, 08.30

Thema: "Frieden suchen"

Musikalische Begleitung: Jrena Knüsel, Cornet und Luzia Vogelsang, Orgel

Anschliessend Kafi im Pfarreizentrum

 

Witwen – und Witwer-Treffen

29. Januar 2020 von 14.15 bis 16.00 Uhr

im Pfarreizentrum Hildisrieden

Wie im letzten Jahr laden wir Sie ganz herzlich ein zu einem gemütlichen Nachmittag zum Plaudern und Geniessen.

Frauenbund Hildisrieden

Margrith Koch, Jacqueline Wessner, Vreni Wolf, Irene Meyer

 

 

Die Familiengottesdienste im neuen Jahr finden an folgenden Daten statt.

 

Sonntag                                      2. Februar                                                   Heiliger Blasius

Sonntag                                      5. April                                                        Palmsonntag

Freitag                                      10. April                                                        Karfreitagsbesinnung

Sonntag                                      9. August                                                    Schulbeginn mit Kindergarten- und Schultaschen Segnung

Donnerstag                             24. Dezember                                                  Krippenspiel

 

Wir freuen uns auf viele Familien, Jung und Alt und wünschen allen ein frohes neues Jahr.

 

Gruppe Familiengottesdienst

Pamela Estermann, Susanne Niederberger,

Melanie Bütler, Alexandra Jund, Andrea Wyss

 

 

 

Voranzeige

Familiengottesdienst

 

Sonntag, 2. Februar, 10.00 Uhr

Thema: Gottes heilende Kraft im Blasius Segen

 

 

Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung

vom 02.12.2019 liegt im Pfarreisekretariat zur Einsicht auf vom 06.01.2020 bis zum 17.01.2020. Beachten Sie unsere Öffnungszeiten (Jeweils Montag-, Dienstag- und Donnerstagmorgen von 08.00 bis 11.30 Uhr).

Rückmeldungen können beim Sekretariat schriftlich abgegeben werden.

 

                                                                                         

 

Danke für die Kollekte

Don Bosco Jugendhilfe                                                                                                   Fr. 257.15
Opferlichter November      Fr. 341.05
Antoniusgeld November  Fr. 60.00
Universität Freiburg        Fr. 259.70
Fachstelle für Schuldenfragen in Luzern Fr. 271.90
Abschiedsgottesdienst August Steffen-Bucher, Pro Senectute Schweiz   Fr. 590.50
Gassenarbeit Luzern    Fr. 160.95