Zum Geleit

 

Perspektivenwechsel ….

                                

Liebe Leserin, lieber Leser

Für viele ist Sommerzeit auch Ferienzeit. Oder zumindest laden die langen, hellen und lauen Abende dazu ein, die Seele baumeln zu lassen, wie es in einem bekannten Jodellied heisst.

Ferienzeit ist für mich immer auch Zeit, die Perspektive zu wechseln. Aus einem anderen Ort, mit mehr Musse und Zeit etwas anzusehen. Der Perspektivenwechsel kann neue Erkenntnisse bringen, kann mich aber auch aufwühlen, weil plötzlich schon längst Liebgewordenes nicht mehr unumstösslich ist und hinterfragt wird.

Die Pfarrei Hildisrieden ist seit bald zwei Jahren als Tandem mit der Pfarrei Rain unterwegs. Vieles hat sich eingespielt, einiges ist verschwunden, einiges wurde geändert, einiges konnte neu entstehen. Im vergangenen Jahr haben wir nach den ersten Erfahrungen im Tandem zusammen mit der Spurengruppe eine Umfrage zu den Gottesdienstzeiten gestartet, an der viele von Ihnen teilgenommen haben. Das Ergebnis war überraschend klar: Die Gottesdienstzeiten der beiden Pfarreien sollen geändert werden. Wir haben die Vorschläge eingehend diskutiert und wollen die Ergebnisse nun umsetzen.

Ab dem 1. September wird in der Regel am Wochenende jeweils ein Gottesdienst in Hildisrieden und einer in Rain stattfinden. In den geraden Kalenderwochen werden der Samstagabendgottesdienst um 17.30 Uhr in Hildisrieden, der Sonntagmorgengottesdienst um 10.00 Uhr in Rain gefeiert. In den geraden Wochen wechseln die Zeiten, dann ist Hildisrieden am Sonntag Gottesdienst, in Rain am Samstag. Dies ergibt einen Rhythmus auf den man sich verlassen kann. Für die Feiertage werden spezielle Regeln gelten.

Dies bedeutet, dass es pro Sonntag in der Regel einen Gottesdienst weniger gibt als bis anhin. Sie können dies als Abbau des Angebotes sehen oder die Perspektive wechseln und sehen, dass dies den Seelsorgenden auch mal ermöglicht in Hildisrieden nach dem Sonntagsgottesdienst ein bisschen zu verweilen. Es gibt uns auch die Möglichkeit, andere Formen von Gottesdiensten zu pflegen und andere Zeiten auszuprobieren, da neue Freiräume entstehen. Wieso nicht mal ein Familiengottesdienst am Sonntagabend oder am Samstagvormittag? Oder neue Andachten, Taizégebete und Impulse anbieten, die zum gemeinsamen Feiern einladen?

Perspektivenwechsel – vielleicht feiern sie auch mal in der Nachbarpfarrei mit, weil Ihnen der Sonntagmorgen besser passt als der Samstagabend – oder umgekehrt? Über die Grenzen sind wir miteinander verbunden.

Niemand soll vom sonntäglichen Gottesdienst ausgeschlossen sein. Leider ist die Nutzung des öffentlichen Verkehrs zwischen Hildisrieden und Rain Dorf für den Gottesdienstbesuch an den Wochenenden umständlich. Deshalb werden wir Fahrgemeinschaften initiieren. So können auch Menschen ins Nachbardorf in den Gottesdienst, welche nicht selber mobil sind. Perspektivenwechsel – so entsteht im Alltag, was Zentrum der Botschaft Jesu ist: gelebte Gemeinschaft über Grenzen hinweg.

Wir laden sie ein, die neuen Zeiten mit uns zu feiern und zu testen und uns dann auch Rückmeldung zu geben. Denn gemeinsam sind wir Kirche und wo kann und soll dies besser zum Tragen kommen als im gemeinsamen Feiern des Gottesdienstes.

Ich wünsche allen einen guten Sommer und den einen oder anderen Perspektivenwechsel.

Erich Hausheer-Leisibach

 

Neue Gottesdienstzeiten ab dem 1. September

in geraden Kalenderwochen

Samstag 17.30 Uhr in Hildisrieden

Sonntag 10.00 Uhr in Rain

in ungeraden Kalenderwochen

Samstag 17.30 Uhr in Rain

Sonntag 10.00 Uhr in Hildisrieden

Für die Feiertage werden spezielle Regeln gelten.

 

 

 

Händ sorg zo üsere Chele

 

Am Freitagnachmittag 17. Mai wurde bedauerlicherweise unsere Pfarrkirche beschädigt. Neben einem beträchtlichen Sachschaden hinterliess diese traurige Botschaft bei vielen Kirchgemeindemitgliedern eine grosse Betroffenheit. Unsere Sakristane und die ganze Pfarrei sind stets bemüht, unsere Kirche zu einem Ort der Begegnung und Freude zu machen.

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Und jetzt? Im Kirchenrat haben wir beschlossen, keine rechtlichen Schritte einzuleiten. Auch Überwachungsmassnahmen kommen nicht in Frage. Die Kirche soll ein Ort bleiben, wo wir alle uns wohl fühlen, wo wir Gott und allem was uns lieb ist nah sein können – ein Ort des Vertrauens. In diesem Sinne möchten wir euch darum bitten, gemeinsam zu unserer Kirche Sorge zu tragen. Wer sich hier auch immer aus Übermut, Unmut oder aus Frust «künstlerisch» betätigt hat, soll sich doch beim Kirchenratspräsidenten melden: fritz.amrein@pfarrei-hildisrieden.ch. Ein wirklich mutiger Schritt, um miteinander wieder Vertrauen aufzubauen.

 

Im Namen des Kirchenrats Fritz Amrein, Kirchenratspräsident

 

P.S. Herzlichen Dank nochmal an all die motivierenden Glückwünsche aus der Bevölkerung zu meiner Wahl als Kirchenratspräsident. Es tut gut zu wissen, Menschen um sich zu haben, die einem vertrauen.

 

 

Thema: Labyrinthe sind keine Irrwege

Am Samstag, dem 25. Mai waren zehn Kinder der vierten Klasse mit einer Vertrauensperson ihrer Wahl rund um die Kirche und im Schulhaus auf dem Versöhnungsweg. Mit dem Dank- und Versöhnungsgottesdienst wurde dieser am Abend abgeschlossen.

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Unter dem Motto „Labyrinth“. Den Kindern wurde bewusst, dass ein Labyrinth nur einen Weg hat, dass man sich nicht verirren kann und das Ziel die Mitte ist. Ein- und Ausgang sind am gleichen Ort. Die mit viel Liebe gestalteten Wegetappen auf dem Schulareal, im Pfarreiheim und in der Kirche luden die Knaben und Mädchen ein, ihrem eigenen Leben auf die Spur zu gehen. Das begehbare riesige Labyrinth in der Turnhalle beeindruckte sehr. Die Kinder machten sich Gedanken zu ihrem Handeln in Bezug auf sich selbst, die Familie, die Schule, dem Glauben und Gott. Die eigenen Stärken und Punkte, woran das Kind noch arbeiten möchte, wurden symbolisch auf das „Labyrinth der Versöhnung“ geschrieben. Beim persönlichen Versöhnungsgespräch mit dem Seelsorger fassten die Kinder gute Vorsätze. Danach wurde Gelungenes und Misslungenes symbolisch mit dem hergestellten Labyrinth im Altarraum der Kirche vor Gott gelegt.

 

Folgende Kinder feierten mit

Galliker Manuel

Hofmann Sandro

Schär Noah

Zurfluh Livio

 

Albisser Jessica (war leider krank, konnte nicht teilnehmen)

Johler Alessia

Kiser Fiona

Lindegger Carina

Reiter Lea

Schiltknecht Sarah

Suter Leonie

 

Versöhnung und Dank

Der festliche Familiengottesdienst um 19.00 Uhr war für die jungen Christinnen und Christen der Abschluss der intensiven Vorbereitungszeit, welche die Katechetin Béa Bucher mit den Kindern im Religionsunterricht gestaltet hatte. „Gott vergibt dir deine Schuld und ermöglicht dir ein Leben in Fülle“ mit diesen Worten wurde den Kindern wie auch den Erwachsenen, die auf dem Versöhnungsweg waren, der Zuspruch Gottes bestärkt.

Seelsorger Markus Arnold feierte zusammen mit den Kindern und der ganzen Gemeinde einen eindrücklichen Gottesdienst. Luzia Vogelsang an der Orgel und ihre Gesangsschülerin gaben dem Abendgottesdienst eine feierliche Note.

Foto: Bea Bucher

 

 

 

Gottesdienst mit Lager- und Reisesegen

Sonntag, 7. Juli 2019, 09.00 Uhr, Pfarrkirche

Dankend und bittend vertrauen wir uns Gott an, denn viele von uns werden unterwegs sein, werden spielen, faulenzen, neuen Menschen begegnen, die Sommerzeit feiern, zu Hause oder irgendwo die Ferien verbringen.

Herzliche Einladung an die schulbefreiten Kinder, an die Erwachsenen, an Reiselustige «ond a die wo deheime bliibe!»

 

Mitglieder der Pfadi Bäseris werden auch dieses Jahr den Pfarrei-Gottesdienst im Übergang zur Ferienzeit mitgestalten.

 

 

Weniger Gottesdienste in der Ferienzeit

Bitte beachten Sie, dass im Juli und zum Teil im August Mittwoch-Gottesdienste ausfallen.

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis!

 

Ferien

Das Sekretariat ist in der Woche vom 1. bis 5. Juli 2019 und 5. bis 17. August 2019 jeweils Dienstag- und Donnerstag, von 8.00 bis 11.00 Uhr, besetzt.

Unter Telefon 041 460 12 67, ist jederzeit die Notfall Nummer zu hören.

 

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.

 

1. Augustfeier, Antonius-Kapelle, Traselinge

Donnerstag, 1. August 2019, 19.00 Uhr bei der Antonius-Kapelle, Traselinge

Kirchliche Feier mit 1. Augustansprache gehalten von Damian Müller, Ständerat.

Glockengeläute und anschliessend gemütliches Beisammensein.

 

Festwirtschaft mit Getränken und Grillwürsten.

Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Gedeckte Festwirtschaft.

Parkplätze befinden sich beim Gebäude von Elektro Widmer AG und Reitsportzentrum Estermann.

 

Josef Zwinggi

 

 

Segensfeier zum Schulbeginn

Sonntag, 11. August 2019, 17.30 Uhr, Pfarrkirche

„Lernen macht Spass“

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Zur diesjährigen Segensfeier laden wir alle Kinder und ihre Familien ein. Eine spezielle Einladung geht an alle Mädchen und Buben, die neu die Spielgruppe, den Kindergarten oder die erste Klasse besuchen werden. In der Geschichte „Lernen macht Spass“ mit dem pfiffigen Mäusejungen Max und seinen Freunden erfahren wir, dass gemeinsames Lernen richtig Spass machen kann.

Wir wollen den Segen fürs neue Schuljahr empfangen und weitergeben. Die Kinder dürfen ihre Spielgruppen-Täschli, Kindergarten-Täschli und Schultaschen mitbringen.

Nach der Segensfeier stossen wir bei einem kleinen Apèro aufs neue Schuljahr an.

Wir freuen uns auf viele Kinder und ihre Familien.

 

Gruppe Familiengottesdienst

 

                                                                   

Danke für die Kollekte

Haus Hagar, Luzern  Fr. 165.00
St. Josefs-Opfer         Fr. 163.65
Diözes. Kirchenopfer    Fr. 215.10
Elisabethenwerk, Auffahrt    Fr. 1043.50
Mediensonntag   Fr. 157.50
Opferlichter Mai    Fr. 443.65
Antoniusgeld Fr. 110.00
Abschiedsgottesdienst Hugo Estermann, AWH Meierhöfli, Sempach  Fr. 559.60
Diöz. Stiftung Priesterseminar Luzern                                                                       Fr. 201.40
Abschiedsgottesdienst Lisbeth Lang-Ruckli, Schirm Hildisrieden                 Fr. 1636.35
Flüchtlingssonntag Caritas Schweiz       Fr. 65.50