Zum Geleit

 

 

Meine Mission - deine Mission?

Papst Franziskus hat den Monat Oktober dieses Jahres zum Missionsmonat bestimmt und unter das Motto «getauft und gesandt» gestellt.

Ist es heute noch sinnvoll, von Missionieren zu sprechen? Dieser Begriff ist für viele Menschen negativ besetzt, doch Papst Franziskus spricht ganz locker und unbeschwert davon. Er ermutigt alle Menschen, über die Hoffnung zu sprechen, die sie erfüllt und von der Motivation zu erzählen, die sie bewegt, sich aus dem Glauben heraus respektvoll, verantwortlich und friedfertig in der Welt zu bewegen.

Ich denke beim Wort Mission zuerst an meinen Grossonkel Pater Leonhard. Er war Missionar in Afrika und seine hauchdünnen Luftpostbriefe beeindruckten mich als Kind sehr. Aus ihnen sprach seine Achtung für die Menschen in Tansania und sein leidenschaftlicher Einsatz für den Bau von Schulen und Krankenstationen. «I d Missione go», das bedeutete vor 40 Jahren, weit, weit weg zu gehen.

Heute liegt das Missionsgebiet nicht mehr Flugstunden entfernt. Wir selber sind sozusagen Missionsgebiet. Wir finden keine Worte für den Glauben, der uns erfüllt, wenn wir uns nicht auseinandersetzen mit unseren eigenen Erfahrungen und unseren persönlichen Begegnungen mit Gott. Was macht mich zur überzeugten Gottsucherin? Was habe ich anderen Tröstliches, Ermutigendes, Liebevolles, Bestärkendes zu sagen? Wo will ich aus meinem Glauben heraus mutig meine Meinung sagen und die Stimme erheben gegen Respektlosigkeit und Abwertung.  

Was ist meine Mission? Vielleicht ist es die Aufgabe, die gute Nachricht, die ich in den biblischen Texten lese, zu leben und weiterzuschreiben in unsere Zeit.

Und was ist ihre Mission?

Irene Meyer

 

 

Fair-antwortlich Handeln!

Römerswil/ Hildisrieden/Rain Gemeinsam feierten die drei Berghofpfarreien Römerswil, Hildisrieden und Rain den Eidgenössischen Dank- Buss- und Bettag.

Die drei Seelsorgenden (v.l.n.r.) Markus Arnold, Hildisrieden und Rain, Thomas Villiger, Römerswil und Marie-Luise Blum, zuständige reformierte Pfarrerin beim gemeinsamen Segensgebet.

 

Traditionsgemäss feiern die drei Berghofpfarreien Römerswil, Hildisrieden und Rain zusammen mit der reformierten Kirche Hochdorf den Eidgenössischen Dank- Buss- und Bettag ökumenisch zusammen. Nach einigen Schlechtwetterfeiern, die jeweils in der Pfarrkirche der zuständigen Pfarrei stattfand, konnte zum zweiten Mal in Folge bei herrlichstem Sommerwetter miteinander gefeiert werden.

Drei Seelsorgende hatten die sehr ansprechende und herausfordernde Feier zusammen vorbereitet: Markus Arnold aus den Pfarreien Rain und Hildisrieden, Thomas Villiger aus Römerswil und Marie-Luise Blum, reformierte Pfarrerin in Hochdorf

Der Bettag vom 15. September stand unter dem Motto «fairantwortlich». Das Plakat dazu spielt mit den Wörtern «fair», «Verantwortung» und «ich». Und in den einzelnen Buchstaben der Wörter sind die Silhouetten von Menschen ersichtlich. Thomas Villiger stellte die Frage, bei welchem Wort oder an welcher Stelle die Mitfeiernden sich selber als Silhouette malen lassen würden.

Der diesjährige Bettagsaufruf wurde vom Regierungsrat des Kantons Luzern, der Römisch-katholischen und der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Luzern sowie von der Christkatholischen Kirchgemeinde Luzern und der Islamische Gemeinde Luzern gemeinsam unterschrieben. Jenen las Markus Arnold zu Beginn der Feier vor. Darin heisst es etwa: «Gelingendes Miteinander beginnt immer bei mir selbst.» und «Verantwortung übernehmen heisst: das eigene Handeln aus möglichst vielen unterschiedlichen Perspektiven immer neu hinterfragen und auf Gemeinschaft ausrichten». Diese Gedanken nahm dann auch Marie-Luise Blum in ihrem Predigtwort auf, das sie auch auf den Bibeltext zu Jona ausrichtete. Die Seeleute und Matrosen um Jona verhielten sich so sozial und verantwortungsbewusst. Sie wären an der Rettung aller interessiert gewesen, auch jener des schuldigen Jona, stellten sich nicht in den Vordergrund. Verantwortung zu übernehmen bereite Freude, gibt das Gefühl in der Gemeinschaft gut aufgehoben zu sein. Interessant werde es dann, wenn etwas nicht nach Plan laufe, meinte die Pfarrerin und dann kam sie auch schon, die Herausforderung. Zweimal durchkreuzte ein Milchtanklastwagen das Festgelände und Mikrofonanlage und Dekorationen mussten weggeräumt und wiederhergerichtet werden. Kirchenräte und die Seelsorgenden übernahmen Verantwortung und räumten weg und stellten wieder hin und liessen sich nicht aus der Ruhe bringen, nein, sie bauten es grad in ihre Gedanken an die Mitfeiernden ein.

 

Und unser Ziel sollte es darum sein, fair-antwortlich zu handeln und «zur besten Version unseres Wesens zu werden».

Markus Arnold bat in den Fürbitten darum, dass wir bestärkt werden, «fair-antwortlich» zu handeln, da wir von den kommenden Generationen beurteilt werden nach unserem Handeln und Wirken in Bezug auf Frieden, sozialer Gerechtigkeit und Schöpfungsgerechtigkeit.

In der gemeinsamen Geste beim Segensgebet kam der ökumenische Gedanke und das Zusammenarbeiten der drei Seelsorgenden wunderbar auch für das Auge zum Ausdruck.

Die Musikgesellschaft Hildisrieden unter der Leitung von Peter Stadelmann und der Kirchenchor Rain mit Pia Gisler begleiteten und verschönerten mit ihren Melodien die besinnliche Feier. Der Kirchenchor Rain wurde von Joanne Baratta am Akkordeon bei drei Gesängen aus der Tggenburgermesse von Peter Roth begleitet.

Die Kirchenrätinnen und Kirchenräte der drei Pfarreien waren, wie jedes Jahr, besorgt, dass mit Most angestossen und zusammen Käse und Brot geteilt werden konnte. Gestärkt durch das Beisammensein begaben sich die knapp dreihundert Feiernden mehrheitlich zu Fuss oder mit dem Velo auf den Heimweg in den wunderschönen Sommersonntag.

Foto u. Bericht: Margrit Leisibach Hausheer

 

 

 

30 Minuten für die Seele

Dienstag, 6./13./20./27. November 2019  

19.00 Uhr im Pfarreizentrum Hildisrieden

Oft gehen die Tage so dahin. Eine Aufgabe reiht sich an die nächste. Vieles fordert unsere Aufmerksamkeit. Wo ist noch Platz und Zeit für mich selber? Wo spüre ich mich, meine innere Lebendigkeit? Meine Mitte? Mein Eingebunden-Sein in ein grosses Ganzes?

Wir laden Sie ein zu einer halben Stunde Zeit für sich selbst, mit kurzen Impulsen und meditativem Schweigen.

Leitung: Irene Meyer

Frauenbund Hildisrieden

 

 

Ein Licht in dunkler Nacht

Musik, Meditation und Texte zum Aufwärmen

Sonntag, 3. November, 17.00 Uhr           Pfarrkirche Hildisrieden

Sonntag, 10. November, 17.00 Uhr         Pfarrkirche Rain

Sonntag, 17. November, 17.00 Uhr         Pfarrkirche Hildisrieden

Sonntag, 24. November, 17.00 Uhr         Pfarrkirche Rain

 

Im November laden wir Sie jeden Sonntag herzlich ein zu einer kurzen meditativen Feier im Kerzenschein mit kurzen Texten, Musik, einfachen Liedern aus Taizé und viel Raum für Stille. Gestaltung und Texte: Irene Meyer, Musik an den verschiedenen Abenden: Luzia Vogelsang, Andreas Wüest (Piano), Patric Stocker (Violine), Martina Christen (Cello), Sarina Meier, Silvana Masala (Gesang). Sie sind zum Mitsingen herzlich eingeladen. Einsingen ab 16.40 Uhr.      

 

 

 

Voranzeige

Witwen- und Witwer-Treffen

Gemütlicher Nachmittag zum Austauschen, Plaudern und Geniessen am

Mittwoch, 29. Januar 2020 im Pfarreizentrum von 14.15 bis 16.00 Uhr im Pfarreizentrum

 

Frauenbund Hildisrieden, Margrith Koch, Jacqueline Wessner und Irene Meyer

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                   

Danke für die Kollekte

Opferlichter August         Fr. 295.05
Antoniusgeld August  Fr. 170.00
Caritas Sonntag Fr. 154.75
Theologische Fakultät  Fr. 231.45
Caritas Schweiz: Dürre in Ostafrika Fr. 275.15